Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg Erfahrungsbericht

Du willst mal eine Nacht wie ein König residieren? In einem Schloss? Genau das ist möglich im 5-Sterne-Superior Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg in Perl-Nennig. Ich habe dort eine Nacht verbracht und möchte euch hier meine Erfahrung mitteilen.

*Anzeige


Victor's Residenz-Hotel Schloss Berg Erfahrungsbericht (1 of 57)
Victor's Residenz-Hotel Schloss Berg Erfahrungsbericht (1 of 57)
Victor's Residenz-Hotel Schloss Berg Erfahrungsbericht (1 of 57)
Victor's Residenz-Hotel Schloss Berg Frühstück
Victor's Residenz-Hotel Schloss Berg Frühstück
Victor's Residenz-Hotel Schloss Berg Frühstück
Victor's Residenz-Hotel Schloss Berg Frühstück
Victor's Residenz-Hotel Schloss Berg Frühstück
Victor's Residenz-Hotel Schloss Berg Frühstück
Victor's Residenz-Hotel Schloss Berg Frühstück
Victor's Residenz-Hotel Schloss Berg Frühstück
Victor's Residenz-Hotel Schloss Berg Frühstück
Victor's Residenz-Hotel Schloss Berg Frühstück
Victor's Residenz-Hotel Schloss Berg Frühstück
Victor's Residenz-Hotel Schloss Berg Frühstück
Victor's Residenz-Hotel Schloss Berg Frühstück
Victor's Residenz-Hotel Schloss Berg Frühstück
Victor's Residenz-Hotel Schloss Berg Erfahrungsbericht (27 of 57)
Victor's Residenz-Hotel Schloss Berg Erfahrungsbericht (27 of 57)
Victor's Residenz-Hotel Schloss Berg Erfahrungsbericht (27 of 57)
Victor's Residenz-Hotel Schloss Berg Erfahrungsbericht (27 of 57)
Victor's Residenz-Hotel Schloss Berg Erfahrungsbericht (1 of 57)
Victor's Residenz-Hotel Schloss Berg Erfahrungsbericht (1 of 57)
Victor's Residenz-Hotel Schloss Berg Erfahrungsbericht (1 of 57)
Victor's Residenz-Hotel Schloss Berg Erfahrungsbericht (1 of 57)
Victor's Residenz-Hotel Schloss Berg Erfahrungsbericht (1 of 57)
Victor's Residenz-Hotel Schloss Berg Erfahrungsbericht (1 of 57)
Victor's Residenz-Hotel Schloss Berg Erfahrungsbericht (1 of 57)
Victor's Residenz-Hotel Schloss Berg Erfahrungsbericht (1 of 57)
Victor's Residenz-Hotel Schloss Berg Erfahrungsbericht (1 of 57)
Victor's Residenz-Hotel Schloss Berg Erfahrungsbericht (1 of 57)
Victor's Residenz-Hotel Schloss Berg Erfahrungsbericht (1 of 57)
Victor's Residenz-Hotel Schloss Berg Erfahrungsbericht (1 of 57)
Victor's Residenz-Hotel Schloss Berg Erfahrungsbericht (1 of 57)
Victor's Residenz-Hotel Schloss Berg Erfahrungsbericht (1 of 57)
Victor's Residenz-Hotel Schloss Berg Erfahrungsbericht
Arrow
Arrow
ArrowArrow
Slider

Anreise

Da die Nacht in diesem Hotel nicht ganz günstig ist, habe ich natürlich versucht die Zeit dort voll auszureizen. Daher sind wir direkt auf 14 Uhr dorthin gefahren, was der früheste Check-in war. Angekommen wurden wir sehr nett mit einem warmen aromatisierten Handtuch für die Hände empfangen. Wir wurden gefragt ob wir eine gute Anreise hatten und uns wurde das Hotel vorgestellt. Der Portier hat uns nach dem Check-In das Gepäck abgenommen und uns vom Haupthaus in das Schloss zu unserem Zimmer geführt.

 

*Anzeige

Das Superior-Zimmer

Wir hatten ein Zimmer der zweiten Kategorie. Laut Beschreibung soll es circa 26qm haben, jedoch trifft das wohl eher auf die Zimmer im Haupthaus zu, unser Zimmer erinnerte mich von der Größe eher an mein Ein-Zimmer-Appartment im Studentenwohnheim. Nichtsdestotrotz geht es ja nicht immer um die Quantität, sondern eher um die Qualität und diese ließ wenig Wünsche übrig. Begrüßt wurden wir mit drei Macarons, diese bekam man immer wieder im Hotel, zum Beispiel zum Kaffee. Wir hatten ein tolles Bett, welches einem Himmelbett nahekam (mehr auf den Bildern in der Galerie zu sehen). Die Decken waren sicher 5 Meter hoch und waren mit schönem Stuck versehen.  Das Bad war ziemlich klein und hatte wie üblich ein paar Bad- und Nähutensilien.

Leider wurde wohl bei der Renovierung der Zimmer nicht daran gedacht, dass Besucher heutzutage eine Steckdose gebrauchen können. Oder aber man dachte, dass man in diesem Hotel ohnehin eher zur Ruhe kommen möchte und daher keinen Strom benötigt. Denn Steckdosen waren wirklich Mangelware. Eine war im Bad, eine weitere am Boden direkt neben der Tür und dann noch welche hinter dem Nachtisch, sodass man diesen verschieben musste um an die Steckdose zu gelangen. Am Schreibtisch fand ich leider keine Steckdose. Ein weiteres Manko war die Duschkabine, leider war diese so gebaut, dass sie nicht plan abschloss, so war es ein bisschen feucht.

*Anzeige

Es gab auch eine Art Soundanlage, die aussah als wär sie aus der Zeit der Erfindung des Radios, leider war sie außer Betrieb. Vielleicht wegen Altersschwäche.

 

Frühstück

Das Frühstück im Victor’s Residenz-Hotel Schloss Berg lässt wirklich keine Wünsche offen. Neben sehr vielen frisch gepressten Säften und auch einem Detox Drink, fand man eine große Auswahl an Müsli, Broten, Marmelade, Wurst und Käse. Für Rühr- oder Spiegeleier stand ein Koch hinter einer Grillplatte bereit. Richtig gut fand ich den frisch geschnittenen geräucherten Schinken. Neben normalem Kaffee konnte man sich auch noch weitere Kaffespezialitäten bestellen. Diese waren aber leider nicht so gut. Total wässrig und wohl aus einer relativ schlechten Industriemaschine.

Abendessen

Arrow
Arrow
Slider

Da Nennig nicht sehr groß ist und wir ohnehin schon einen guten Preis für das Zimmer gelöhnt hatten, machte ein Upgrade für knapp 40€ pro Person für Halbpension den Kohl nun auch nicht mehr fett. Es hätte zwar noch ein 3-Sterne-Restaurant, bzw. Koch im Schloss gegeben, aber pro Person 250 für ein Menü war dann doch ein wenig zu viel. Jedoch wurden wir auch von dem 4-Gänge-Menü im Restaurant Bacchus nicht enttäuscht. Begonnen hat alles mit einem Gruß aus der Küche. Danach ging es weiter mit:

  • Vitello Tonate oder Gorgonzolamousse an Rote Beete-Birnensalat
  • Käsesuppe mit Knoblauch Crouton oder Karotten-Ingwersupper
  • Roastbeef am Stück Gebraten mit Barolojus, Grillgemüse und Rosmarinkartoffeln oder Filet von der Dorate an Kressesauce mit Gemüsereis oder Spargelrisotto
  • Holunderblüten Crème Brûlée oder Mediterrane Käseauswahl

Um so viel wie möglich zu probieren, haben wir immer beide Gerichte bestellt. Beim Hauptgang hatten wir das Roastbeef und die Dorade. Der erste Gang war grandios! Beim zweiten Gang hat die Karotten-Ingersuppe einfach neutral geschmeckt. Das Roastbeef war klasse, jedoch hat der „Barolojus“ geschmeckt wie eine fertige dunkle Soße. Das Holunderblüten Crème Brûlée war richtig gut. Da hätte ich mich rein legen können. Die Käseauswahl war auch vorzüglich.

Dazu hatten wir einen 2013er Nero D’Avola von Poggio Graffetta aus Sizilien. Der war relativ trocken, jedoch auch gut fruchtig. Bei Vivino habe ich ihm 3.5 Sterne gegeben.

Extras

Sektempfang

Da wir am Donnerstag des verlängerten Pfingstwochenendes angereist sind, haben wir noch einen Sektempfang mitmachen dürfen. Eventuell ist dieser aber auch täglich, da bin ich mir nicht sicher. Es gab einen wirklich leckeren Rosé, leider habe ich verpasst nachzuhaken von welchem Weingut dieser war. Die Gläser wurden immer wieder von den eifrigen Mitarbeitern aufs Neue befüllt. Für die kleinen Gäste, die wie alle Großen aus Sektgläsern trinken wollten, hatte der Service alkoholfreien Sekt zur Hand.

Was mir besonders positiv in Erinnerung geblieben ist:

Als ich dort nach dem Ablauf des Abendessens gefragt habe und mir meine frische Zigarettenpackung auf machte, hat mir der Mitarbeiter den Verpackungsmüll abgenommen und mir Feuer gegeben, während er mir erklärte, wo wir zum Abendessen hin müssen.

Beim Empfang wurden die Gäste nochmals sehr nett begrüßt und uns die „Beschäftigungs-Möglichkeiten“ nahegelegt. Im Endeffekt standen Fahrradfahren (Räder konnte man dort kostenlos leihen) oder Wandern zur Auswahl. Daneben gibt es auch einen Wellnessbereich.

Wellness

Naja, ein 5-Sterne-Superior Hotel sollte natürlich auch einen Wellness-Bereich haben. Wenn man im Schloss ist, muss man über den Parkplatz zum Hauptgebäude. Das hat mir die Dame bei der Reservierung bereits am Telefon mitgeteilt. Sie hat mir jedoch auch gesagt, dass man sich im Wellness-Bereich umziehen kann. Bei der Umkleide angekommen – eine unangenehme Überraschung: Alles war offen, man musste sich quasi vor anderen Leuten umziehen, es gab keine separaten Kabinen. Das wäre ja nicht so schlimm gewesen, wenn daran nicht direkt der Textil- und Badebereich angrenzen würde. Wenn ich mich da nun umziehe und jemand durch die nicht verschließbare Tür kommt, könnten mich die Kinder und anderen Gäste direkt nackt sehen. Daher musste ich mich in einer pitschnassen Toilette umziehen, wodurch meine Hose stark mit Wasser durchdrängt war.

Im Badebereich befand sich ein wirklich großer Pool in dem man gut seine Bahnen ziehen könnte. Daneben ein Whirlpool. Um den Pool herum standen einige Liegen, die immer mit frischen Handtüchern bestückt wurden. An der permanent besetzten Bar konnte man sich mit Getränken versorgen. Es gab auch braune Apfel-Schnitze (da diese wohl nur Ersetzt werden, wenn der Teller leer ist). Als ich dann saunieren wollte, war ich sehr enttäuscht. Eine Etage tiefer – im Keller – befanden sich 3 kleine Saunen, die unbeschriftet waren. Somit musste man per Auschlussverfahren arbeiten: In einer ist Dampf -> Dampfsauna. In einer leuchtet es bunt -> sehr wahrscheinlich die Bio-Sauna. In der letzten ist nicht besonderes, das wird die finnische Sauna sein. Daneben waren noch drei Duschen. Alles sehr dunkel, kein Ruhebereich, nicht einmal Liegen und wenn man von dort aus an die frische Luft wollte, musse man aus einer Tür heraus und befand sich in einem dunklen Minihof im Untergeschoss. Von dort aus gelang man über eine Treppe hoch zu Liegen, die jedoch zum Textilbereich gehörten. Somit gab es keinerlei Möglichkeit nach dem Saunieren richtig zu entspannen, da dort auch überall Kinder rumsprangen und man im Innenhof des Haupthauses war. Also eher nicht so der Hit.

Weitere Restaurants und Bars

Neben dem 3-Sterne-Restaurant Victor’s FINE DINING by Christian Bau und dem Restaurant Bacchus gab es auch noch Victor’s Landgasthaus Die Scheune. In dem wir Mittags kurz etwas Fingerfood hatten. Des Weiteren gibt es zwei Bars: Eine in der Lobby, die bis 1 Uhr geöffnet hat, jedoch sind die Plätze ein wenig rar und so mussten wir zu erst am Tresen Platz nehmen. Die Getränke waren sehr gut, alles außer Bier war jedoch relativ teuer – der Hugo hatte um die 12 oder 13€ gekostet und war auch nicht besser als in anderen Etablissements, Kaffe kam z.B. aus der Nespresso-Maschine. Die zweite Bar, Caesar’s Bar, wurde während unseres Besuches leider renoviert und konnten wir daher nicht ausprobieren.

Fazit

Das Personal war super nett, die Zimmer waren grandios und das Schloss-Feeling kam richtig gut rüber. Das Frühstück und auch das Abendessen im Restaurant Bacchus waren klasse. Ausflugsmöglichkeiten sind rar, es sei denn man möchte 30km fahren, so weit ist es nämlich ungefähr nach Luxembourg. Wellness machen ist meiner Meinung nach dort nicht wirklich der Hit, es sei denn man macht den ganzen Tag Behandlungen, echte Saunagänger werden hier jedoch total enttäuscht.

Wer also mal wie ein König (oder eine Prinzessin) residieren und schlemmen will, ist in diesem Hotel gut aufgehoben. Mehr als ein bis zwei Nächte würde ich jedoch niemandem empfehlen, da hierfür das Zimmer einfach zu klein ist und man kaum Möglichkeiten zur Beschäftigung hat.

Link zum Hotel: http://www.victors.de/deutsch/hotels/hotel/index.php?standort=Perl-Nennig

Teilweise Fotos mit Copyright:

© Barbara Heinz

© Gerd Spans

Victor's Residenz-Hotel Schloss Berg

Victor's Residenz-Hotel Schloss Berg
8.4

Preis-/Leistung

8.0 /10

Zimmer

8.0 /10

Frühstück

10.0 /10

Service

10.0 /10

Wellness

6.0 /10

Pros

  • Service und Personal
  • Schloss-Feeling
  • Frühstück
  • Abendessen (nur mit HP)

Kontras

  • Wellness und Saunen
  • fehlende Steckdosen
  • auslaufende Dusche
*Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.