Städtereise nach Prag

Blick über die Stadt Prag

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Im Glanze der Goldenen Stadt Prag verführt diese ihre Besucher mit dem Zauber der Vergangenheit und Gegenwart. Das märchenhafte Prag kontrastiert mit barockem Chic und prachtvoller Opulenz. Die Stadt mit ihren prachtvollen Gebäuden lässt sich munter treiben.

Die Prager Burg

In ihrer über 1.000 Jahre alten Geschichte wurde die Prager Burg immer wieder erneuert und erweitert. An diesem Monumentalbauwerk finden sich Baukünste aus allen Epochen. Von Romanik bis Neoklassizismus über Gotik bis hin zu Barock. Beim Durchqueren der malerischen Gässchen im Innenhof des Burgkomplexes findet sich der St.-Veits-Dom mit seiner Königsgruft. Im zweiten Hof steht der Königspalast. Ein besonderer Hingucker ist die St.-Georgs-Basika im romanischen Stil mit ihren Adam- und Evatürmen am Georgsplatz.

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Wertvolle Gemälde beispielsweise von Rubens oder Tizian können in der barocken Burggalerie bestaunt werden. Verschiedene Türme im Stile der Gotik sind an der Nordseite. Diese wurden früher als Kerker und zur Aufbewahrung des Schwarzpulvers benutzt. Der repräsentative Familiensitz derer von Pernsteins ist das Palais Lobkowicz. Heute wurde es in ein Privatmuseum umgestaltet, welches eine wertvolle Kunstsammlung ausstellt.

Das Goldene Gässchen entlang der Prager Burg aus dem 17. Jahrhundert reiht unzählige kleine bunte Häuschen aneinander. In Nummer 22 wohnte einst Kafka. Spaziergänge durch die vielen verschiedenen Gartenanlagen schließen den Besuch der Prager Burg ab.

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Der Wenzelsplatz

Der 700 Meter lange Wenzelsplatz gehört zu den größten Plätzen in Europa, jedoch wegen seiner geringen Breite wirkt der eher wie ein Boulevard. Als Pferdemarkt im Mittelalter genutzt, dient er heute als wirtschaftliches und kulturelles Zentrum der Prager Neustadt. Aufgrund der wechselvollen Geschichte Prags war der Platz oft Schauplatz von großen Ereignissen wie beispielsweise der Prager Frühling im Jahre 1968. An die Opfer der sowjetischen Besatzungszeit erinnert ein Denkmal vor dem Nationalmuseum. In unmittelbarer Nähe steht das Denkmal des Heiligen Wenzels, ein tschechischer Nationalheiliger, welche diesem Platz seinen Namen gab. In voller Rüstung hoch zu Ross zeigt ihn das Standbild.

Seine heutigen Ausmaße erhielt der Platz erst zwischen den Jahren 1890 und 1930. Als die Stadtmauern abgerissen waren, wurden auf dem Platz Lindenbäume gepflanzt, sodass das Ganze wie eine Allee wirkt. Um den Wenzelplatz säumen sich unzählige Bürgerpaläste aus dem 19. und 20. Jahrhundert. Das zwischen 1903 und 1906 entstandene Hotel Europa zählt als schönstes Gebäude am Platze. Es wurde im Jugendstil erbaut und wird von drei vergoldeten Nymphen Statuen gekrönt.

Ebenfalls schön anzusehen ist der Lucerna-Palast, dessen Inneres heute eine prachtvolle Einkaufspassage beherbergt. Das Wiehl-Haus mit seiner Fassade im Neorenaissancestil, reich verziert mit Fresken des bekannten Künstlers Mikoláš Aleš ist ebenfalls ein echter Hingucker.

Der Altstädter Ring

Der Altstädter Ring ist das historische Zentrum von Prag, wo sich viele imposante Barock- und Renaissancebauten aneinanderreihen. Eines der imposantesten Gebäude ist das eindrucksvolle Altstädter Rathaus mit seiner weltbekannten astronomischen Uhr am Rande des zentralen Marktplatzes. Das Rathaus besticht mit einer gotischen Außenfassade und ist mit vielen hübschen Erkerchen und Türmchen sowie mit Spitzbogenfenster ausgestattet. Im Inneren des Rathauses sind die Ratsstube und der Sitzungssaal zu besichtigen. Auf dem Turm befindet sich eine Aussichtsgalerie, von wo sich ein wunderschöner Ausblick über die Stadt Prag bietet.

Die Teyn-Kirche im gotischen Stil wirkt mit ihren prächtigen Steinfassaden und den vielen schwarzen Türmen fulminant. Das Sakralbauwerk überragt alle Bauten am Altstädter Ring. Das Innere der Kirche ist ausgestaltet mit herrlichen handgefertigten Holzschnitzereien, einem prächtigen Steinbaldachin und einem Taufbecken aus Zinn.

Das Haus zur Minute, ein spätgotisches Gebäude, indem einst Kafka lebte, zieht viele Millionen Besucher an. Einzigartige gut erhaltene Verzierungen in der Außenfassade stellen biblische und mythologische Motive dar. Auch das prächtige Kinsky-Haus aus der Rokokozeit oder das Haus zur Steinernen Glocke unter, dessen Barockfassaden gotische Elemente entdeckt wurden, sind sehr hübsch anzusehen.

Die astronomische Uhr

Der wahre Besuchermagnet in Prag ist die astronomische Uhr an der Südseite des Alten Rathauses mit seinem 70 Meter hohen Turm. An der Gestaltung des Ziffernblattes war Peter Parler beteiligt, welche auch am Veitsdom und am Bau der Karlsbrücke mitwirkte. Täglich zur vollen Stunde zeigt sich das Schauspiel!

An der Uhr finden sich zwei Sonnenuhren und die Zwölf Apostel, welche sich immer zur vollen Stunde in Bewegung setzen. Zur gleichen Zeit setzen sich die allegorischen Figuren für Eitelkeit, Habsucht, Wolllust und Tod in Bewegung. Sind die Apostel vorbeimarschiert kräht ein Hahn und dann legt das imposante Turmgeläut los. Am Ende der Prozedur dreht der Sensenmann, Gott sei Dank, das Stundenglas eine Stunde weiter. Auch viele Mythen ranken sich um die Uhr. Eine soll davon handeln, dass 27 Geköpfte sich immer jedes Jahr am 21. Juni vor dem Rathaus treffen sollen. Gesehen hat diese allerdings noch keiner, noch mal Gott sei Dank! Wer allerdings die genaue Uhrzeit wissen will, tut gut daran ein modernes Chronometer zu Rate zu ziehen.

Das Café Savoy

Wie auch in Wien wird in Prag die Kaffeehaus-Kultur groß geschrieben. Das Café Savoy wurde umfangreich renoviert und erstrahlt heute in neuem Art déco Glanz. Hohen Decken mit Trompe-l’Oeil-Malereien und vergoldetem Stuck, honigfarbenes Holz und funkelnde Kronleuchter zeugen von gutem alten Geschmack. Eine elegante Treppe führt hinauf zur Empore, von wo man das Kommen und Gehen visuell im Griff hat. Das Café ist an der weniger überlaufenen Kleinseite am Westufer der Moldau, wo sich findet immer ein Plätzchen zum Ausruhen findet.

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