Costa Brava – mehr als nur eine Party-Location

Strand an der Costa Brava

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Die Costa Brava wird als die Partyhochburg schlechthin gesehen. Hotelburgen und betrunkene Touristen sind üblich – dabei ist die Costa Brava mehr als nur eine große Diskothek. Nicht nur feierwütige Touristen sind auf der Insel willkommen, auch Menschen, die nach Ruhe und Erholung suchen, kommen auf der Insel genauso auf ihre Kosten.

Costa Brava – Geheimtipps für Urlauber in Spanien

Wer auf der spanischen Insel einen ruhigen Urlaub verbringen möchte, der ist in Cami de Ronda gerade richtig. Hier kann man nicht nur eine romantische und vor allem ruhige Küstenwanderung an einem der schönsten Küstenabschnitte des europäischen Landes unternehmen, einsame Buchten laden geradezu zum Verweilen ein. Sehnt man sich nach Ruhe und Erholung, sollte man aber Lloret de Mar auf jeden Fall aus dem Weg gehen, auch morgens. In den frühen Morgenstunden trifft man vermehrt auf Schnapsleichen. Touristen, die es in ihrem Alkoholwahn nicht mehr geschafft haben, ins Hotel zurückzukommen, kein wirklich schöner Anblick.

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Sinnvoller ist es sich mit Rucksack und Wanderschuhen zu bewaffnen und sich auf den Weg in die einsameren Gegenden der Insel zu machen. Es reicht schon unterhalb der Burg d’en Plaja den steilen Weg ein paar Meter zugehen und es wird schon deutlich ruhiger, man lässt den Trouble der Stadt hinter sich.

Der Wanderweg der Costa Brava

Eine Empfehlung, nutzen Sie doch einmal den zweihundertkilometer langen Wanderweg Costa Bravas. Er ist nur wenigen Touristen bekannt und beginnt unterhalb der Burg in einem Gebiet, das hauptsächlich von Kiefern und Pinien dominiert wird. Der Duft ist unbeschreiblich schön und ist schon fast ein Versprechen auf mehr. Weiter geht der Wanderweg in Richtung des katalanischen Küstenstädtchen Blanes durch eine fast unberührte Natur. In Blanes lohnt es sich auf jeden Fall einen Zwischenstopp einzulegen, da man sich mit den typisch spanischen Gerichten verwöhnen lassen kann.

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Danach kann man auf alten Küstenpfaden weiterwandern zur Stadt Porbou, eine spanische Stadt nahe der französischen Grenze. Bei der Wanderung kommt man an zwei einsam gelegenen Badebuchten vorbei, die Cala Molto oder die Cala Morisca, die die perfekte Gelegenheit darstellen, um im hellblauen Meer zu baden. Vorher muss man allerdings die Landzunge Punta des Cards Tossa de Mar überwinden. Hier in der Nähe liegt eine mittelalterliche kleine Stadt, die für Touristen sehr interessant ist. Die Wehrmauern und die Festungstürme stammen aus dem sechzehnten Jahrhundert und waren damals der einzige Schutz gegen Piraten.

Natürlich lohnt sich auch der Abstecher in das Küstenstädtchen Sant Feliu de Guixols, denn hier steht das älteste Kloster der Benediktiner in Katalonien. Weitere Naturschönheiten, die es in Costa Brava zu erkunden gilt, sind der Naturpark Albera, der Naturpark Cap de Creus oder der Naturpark Aiguamolls de l’Emporda.

Costa Brava – die Sehenswürdigkeiten der Insel

Dass die Costa Brava nicht nur zum Feiern geeignet ist, beweisen nicht nur die herrliche Natur oder die traumhaften Strände, sondern auch die Vielzahl der Sehenswürdigkeiten, die auf der spanischen Insel zu finden sind. Dazu gehört z. B. die bekannte Klosterruine Sant Pere de Rodes. Auch das Castell de Sant Ferran sollte man gesehen haben, denn hierbei handelt es sich um die längste Festungsmauer ganz Spaniens. Costa Brava Touristen sollten sich vor allem das Peralada ansehen, eine Festung aus dem vierzehnten Jahrhundert, die früher eine Augustiner-Klosterkirche beheimatete. Heute ist das Gebäude ein Museum, das die neue Heimat für ein Spielkasino ist. Während der Tourismussaison werden hier zusätzlich zu den üblichen Unterhaltungsmöglichkeiten diverse Kulturveranstaltungen ausgetragen. Weitere Highlights der Insel sind die iberische Siedlung (Ullastret), arabische Bäder, die Museen von Girona, das Dali-Museum usw.

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