Susdal – Symbol russischen Altertums

Kirche im russischen Susdal

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Erstmals wurde Susdal im Jahre 1024 erwähnt. Wie auch Geschichte vieler anderer Städte fing die Geschichte Susdals mit dem Bau von Kreml am Fluss Kamenka an. Bereits zur Mitte des XI Jahrhunderts, während der Herrschaft von Juri Dolgoruki, wurde Susdal zur Hauptstadt des Fürstentums Rostow-Susdal und sogleich zu einem der größten Handelszentren.

Susdal – Geschichte abseits der Industriezentren

Während der Eroberung durch die Goldene Horde des Batu Khans wurde Susdal teilweise zerstört. Die Wirtschaft und die Kultur der Stadt wurde ziemlicher Abbruch getan. Susdal wurde ausgeraubt, abgebrannt, ein Teil der Bevölkerung wurde in Gefangenschaft genommen. Die politische Bedeutung von Susdal endete allerdings bereits 1392, als das Moskauer Großfürstentum Susdal, trotz des Zusammenschlusses Susdals mit Nischni Nowgorod zum Fürstentum, unterworfen hat.

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Susdal wurde ein Teil des Moskauer Fürstentums und zugleich das Zentrum des Susdals Bistums – einer der reichsten feudalen Organisationen damaliger Zeit. Die zahlreichen Klöster besaßen viele Gebiete und sammelten russische Kunstgegenstände. Im XVI Jahrhundert erreichte die Zahl der Klöster elf. Der Susdaler Kreml (Zitadelle) hatte bereits 15 Türmer und auf seinem Territorium befanden sich ein Steindom und 7 Holzkirchen. Als im Jahre 1611 die halbjährige Belagerung durch Polen-Litauen überstanden werden musste, war der Wohlstand der Stadt gestört. Die Stadt wurde fast vollständig zerstört und ausgeraubt. Im Jahre 1634 wurde erneut angegriffen und diesmal erbeuteten die Krimtataren Hab und Gut. Die Stadt musste wieder aufgebaut werden, als sie 1643 durch einen Brand dem Erdboden gleich gemacht wurde. Allerdings wurde Susdal recht schnell wieder vollkommen neu aufgebaut, als ob das ganze Unglück die Stadtkasse nicht berührt hätte.

Ab 1967 wurde Susdal zum Freilichtmuseum. Das Symbol des russischen Altertums ist heute eine der beliebtesten Städte des Goldenen Rings. Auf der Reise durch Osteuropa lohnt ein Zwischenstopp zur Erkundung der Historie allemal. Die Denkmale Susdals bilden einen Teil des UNESCO Welterbes.

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Susdal in der Gegenwart – Moderne Eindrücke einfangen

Beim Besuch können aber nicht nur geschichtliche und historische Bauten gesehen und besucht werden. Auf der anderen Seite kann auch ein ganz normaler Urlaub durch die Vielseitigkeit der Stadt bereichert werden. Die klassischen russischen Merkmale sind dauerhaft in der Stadt vorzufinden und bieten Reisenden die Möglichkeit, sich in einer kleineren Stadt einen schönen Aufenthalt zu bescheren. Die Stadt sollte am besten zu eher ruhigen Zeiten besucht werden, zu denen nicht viele Touristen zu erwarten sind. Auf diesem Weg können die umfangreichen Denkmäler in Ruhe angeschaut werden, ohne durch einen Touristensturm gestört zu werden. Die Begehung und Besichtigung vieler Denkmäler ist am besten zu Fuß zu bestreiten.

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