Berlin – Reise auf den Spuren der Nazi-Vergangenheit

Deutscher Bundestag

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Berlin, die Weltmetropole ist kulturell und historisch bunt. Zur Zeit des Nationalsozialismus wurde der Stadt eine wichtige Rolle übertragen. Als damaliger „Stararchitekt des Dritten Reiches“ sollte unter Führung von Albert Speer ein gigantisches Bauprojekt entstehen. Bis heute sind die Spuren der Nazi-Geschichte in der Hauptstadt Berlin allgegenwärtig. Bei einer Reise in die deutsche Hauptstadt sind zahlreiche typisch neoklassizistische Bauwerke, die das Kriegsende überstanden haben, zu entdecken.

Olympiastadion

Auf den Spuren der Vergangenheit wandern

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Das wohl bekannteste Bauprojekt der Nazi-Zeit ist das 1936 erbaute Olympiastadion. Im Sinne der Idee einer Welthauptstadt wurde das Stadion an der Ost-West-Achse des geplanten Germania ausgerichtet. Dort wo heute der Bundesligist Hertha BSC seine Fußballspiele austrägt, eröffnete einst Hitler die XI. Olympischen Sommerspiele. Durch die stark an die Antike erinnernde Architektur ist eine einzigartige Akustik entstanden. Besonders in den Sommermonaten fungiert das Olympiastadion als Austragungsort für Konzerte und musikalische Events.

Reichstag und -luftfahrtministerium

Selbstverständlich gehört der Reichstag auf jeden Plan einer Berlin-Reise. Während des Zweiten Weltkrieges wurden die Fenster zugemauert und die Rote Armee sah in dem Gebäude ein Hauptsymbol des Nationalsozialismus. Heftige Kämpfe ereigneten sich rund um und am Reichstag bis dann Ende April 1945 die Rote Armee ihre Fahne an dem Gebäude anbrachte. Eines der im Krieg wichtigsten Gebäude befindet sich in der Wilhelmstraße. Damals als Reichsluftfahrtministerium findet dort heute das Bundesministerium der Finanzen seinen Sitz. Zu Zeiten des NS-Regimes war dieser Stahlbetonskelettbau das größte Bürogebäude Berlins.

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Nazi-Bunker in Berlin

Für viele sind die ehemaligen Bunkeranlagen die interessantesten Überbleibsel der Nazi-Geschichte. Gigantische Flakbunker liegen unter der Oberfläche der heutigen Hauptstadt. Drei Flak-Bunker ließ Hitler errichten. Sie kosteten Millionen Reichsmark. Spezielle Führungen zeigen Touristen aus aller Welt, wie sich die Menschen vor den alliierten Bomben schützten und gleichzeitig versucht wurde mit Geschütztürmen die Luftflotte vom Himmel zu holen. Die Berlin Bunker versprühen eine einzigartige Magie, welche jedes Jahr tausende Besucher anzieht.

Einige weitere Objekte der Nazi-Zeit

  • Das Deutsch Russische Museum in Berlin-Karlshorst. Ab 1938 war das Gebäude ein Offizierskasino der Wehrmacht. Außerdem unterschrieben Generalfeldmarschall Keitel und andere Größen der Zeit dort in der Nacht vom 08. Zum 09.05.1945 die bedingungslose Kapitulation Nazi-Deutschlands.
  • Der Flughafen Tempelhof steht unter Denkmalschutz und war Schlüsselobjekt der Luftbrücke Berlins. In der Zeit des Zweiten Weltkrieges war er Berlins größter Flughafen.

Fazit

Berlin ist eine der faszinierenden Städte der Welt. Allein die geschichtliche Vergangenheit ist einmalig. An vielen Ecken der Hauptstadt sind kleinere oder größere Beispiele der Geschichte zu entdecken. Einige Spuren der Nationalsozialisten wurden vernichtet, doch andere sind erhalten geblieben sei es als Mahnmal oder Erinnerung an die Fehler der Vergangenheit.

Weiterführende Links zum Beitrag

Bundestag.de (Geschichte des Reichstag)

Berlin.de (Reichsluftfahrtministerium)

Deutsch-Russisches Musem

 

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