Der grandiose Wendelstein

Zahnradbahn Wendelstein zum Wandern

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Anfahrt zum Wendelstein und die Zahnradbahn

Auf dem Weg zum Wendelstein nutzt man die Autobahn Richtung Innsbruck, fährt bei der Ausfahrt Brannenburg herunter, folgt der Ausschilderung zur Zahnradbahn Wendelstein und genießt schon während der Fahrt das erhebende Bergpanorama. Das Auto findet auf dem riesigen Parkplatz seine Pause, denn ab da geht es mit der Zahnradbahn weiter – und das ist ein Erlebnis! Die Fahrt dauert ca. 30 Minuten, wobei die Schienen dieser Schmalspurbahn direkt im Wald und an Steilwänden verlegt worden sind, was nun den Eindruck erweckt, als würde man auf Waldwegen – die man sonst erläuft – nach oben gezogen. So ist es ja auch! Romantik und Nostalgie pur, allerdings sollten sich höhenängstliche Menschen den Blick aus dem Fenster der Bahn ersparen. Seitlich geht es ziemlich nach unten: nichts für schwache Nerven!

Auf dem Wendelstein wandern

Oben angekommen gibt es einige Aussichtspunkte, die man besuchen sollte und von denen man eine herrliche Weitsicht hat, wenn das Wetter mitspielt, welches sich hier auf dem Wendelstein ziemlich schnell ändern kann! Zur angegebenen Höhle geht es ebenfalls viele Stufen abwärts, um sie danach wieder aufwärts zu gehen. Wer also meint, wenn man hoch und hinunter fährt, hat man keine Ausarbeitung mehr, der irrt. Die Stufen sind nicht so schlimm, aber sie bringen den Kreislauf doch auf Touren.

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Wendelsteinhöhle

In der Höhle selbst ist es gespenstig still, hier und da die Beleuchtung, die alle Felsgänge in ein orangefarbiges Licht taucht. Wildromantisch windet sich der Höhlengang und man fühlt sich in eine andere Zeit versetzt. Hin und wieder kann man sich wirklich vorstellen, wie Menschen in Höhlen gehaust haben und sich vor wilden Tieren verteidigen mussten. Einen Fledermausgang gibt es immer noch. Phantastische Eisgebilde an Decken, Wänden und der Sohle runden das Bild der Höhle ab und sorgen für bizarre Schattenspiele, die manchmal den Eindruck von Höhlenmalerei hinterlassen. Für Menschen mit Platzangst muss man sagen, dass es teilweise sehr eng zugeht. Wer allerdings nicht unter zu großer Platzangst leidet, sollte diese Besichtigung vornehmen – sie ist es wert.

Zum Gipfel des Wendelstein

Danach geht es auf dem gut gesicherten und leicht begehbaren Höhenrundweg weiter um den Gipfel des Wendelsteins herum. Der Panoramaeindruck, der sich dem Wanderer auftut, ist wirklich atemberaubend. Er reicht bis zu den schneebedeckten Hohen Tauern, den Zillertaler Alpen und den Stubaier Alpen im Süden, im Osten erkennt man den Watzmann und das Kaisergebirge, und im Westen streift die Zugspitze das Bild.

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Informationen rund um das Gebiet

Karten und Tafeln, die den Wanderer begleiten, geben Auskunft über die Berge, die man am Horizont erblickt und erklären längst vergangenes. So ist in diesem Gebiet einmal ein Korallenriff gewesen, noch bevor sich die Erdmassen zu einem Gebirge erhoben haben. Man erkennt mit viel Geduld und genauem Hinsehen tatsächlich noch Abdrücke von Krustentieren u. ä. Faszinierend für alle, die Naturliebhaber sind.

Abstieg ins Tal

Wer tatsächlich den Abstieg wagen möchte bis hinunter ins Tal, dem sind auf jeden Fall mehrere Pausen für die Gelenkschonung empfehlen und gleichzeitig ist darauf hinzuweisen, dass das Gestein bei Nässe sehr rutschig ist. Wer sowieso schon Probleme mit den Kniegelenken hat, dem ist auf jeden Fall zur Abfahrt zu raten. Wer nicht auf dem gleichen Weg hinunter möchte, wie er heraufgekommen ist, der kann ja dann auch die Seilbahn nehmen …

Weitere Informationen zum Wendelstein, der Höhle und der Bahn finden Sie hier:

http://www.wendelsteinbahn.de/

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