Kroatien in der EU – das ändert sich für Urlauber

Kroatischer Hafen

*Anzeige

Kroatien vollzieht den Eintritt in die Europäische Union und wird somit das 28. Mitglied dieser Vereinigung. Seit dem 01. Juli 2013 sind diese Änderungen in Kraft gesetzt.

Was ändert sich für Urlauber in Kroatien?

  • Als EU-Bürger hat man in allen EU Staaten ein Recht auf Grundversorgung, d.h. eine zusätzliche Auslandskrankenversicherung ist zukünftig nicht mehr notwendig.
  • Das Zollgeld für Im- und Export fällt weg. Zwar dürfen EU Bürger nicht so viel einkaufen, wie sie wollen, aber es fallen einige Einschränkungen weg. Beispielsweise ist es nun erlaubt, bis zu 800 Zigaretten und zehn Liter Schnaps über die Grenze zu transportieren. Auch der Import von Gütern ist nun ohne Einschränkungen erlaubt.
  • Die Währung in Kroatien bleibt der Kuna. Zwar kann man in vielen Hotels und Gaststätten auch mit Euro bezahlen, aber dennoch wird dieser nicht die Hauptwährung des Landes. Kroatien beabsichtigt auch in ferner Zukunft nicht, dem Währungsausschuss beizutreten. Urlauber Kroatiens sollten daher weiterhin nicht auf das Mitführen der kroatischen Währung verzichten.
  • Es wird weiterhin Grenzkontrollen geben, daher haben alle Reisenden immer einen gültigen Personalausweis mitzuführen.
  • Die EU-Verordnung für Fluggastrechte wird nun auch in Kroatien gelten, sodass EU Bürger mehr Rechte bei Flügen erhalten. Entschädigungen bei Flugausfall, großer Verspätung und Überbuchung wird nun garantiert.
  • Für Autofahrer ändert sich durch den EU Beitritt Kroatiens nicht viel, außer dass Bußgelder die in Kroatien verhängt wurden nun auch in Deutschland eingetrieben werden dürfen.
  • Für die Mitnahme eines Haustieres muss weiterhin ein EU Heimtierausweis mitgeführt werden.

Aussichten des Tourismus in Kroatien

Der Tourismus in Kroatien erhofft sich einige Verbesserungen, die noch mehr Besucher ins Land locken sollen, da der Fremdenverkehr der größte und bedeutendste Wirtschaftszweig des Landes ist. Es gibt auch Vorteile, von denen Urlauber aus dem Ausland eher indirekt profitieren. Beispielsweise durch neue Bauprojekte für Brücken, Straßen und öffentliche Gebäude, die mit EU-Mitteln finanziert werden. Auch die Vermietung von Häusern durch Nicht-Kroaten wird künftig leichter werden. Die ausländischen Investitionen dürften insbesondere im Tourismusbereich zunehmen, was letztendlich eine Erhöhung der Qualität und Standards bei den Urlaubsquartieren und den Ferienanlagen in Kroatien bedeuten wird.

*Anzeige

Wer also zukünftig Ferien in Kroatien machen möchte hat es nun leichter als vor dem EU-Beitritt!

Es bleibt abzuwarten, ob der Tourismus so angekurbelt wird wie erwartet. Dennoch stehen dem Land nun mehr finanzielle Fördermittel zur Verfügung um den Urlaubern Kroatiens weiterhin guten und noch besseren Urlaub zu bieten.

*Anzeige
*Anzeige

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.